Diskgolf im Weseruferpark ...

disc golf 3319992 640Wer schon einmal im Weseruferpark spazieren gegangen ist, hat sie bestimmt schon gesehen. An verschiedenen Plätzen stehen Körbe, die man anfangs nicht so richtig zuordnen kann, es sei denn, man nutzt diese bereits begeistert selber. Und es sind gepflasterte Abwurfplätze in angemessener Entfernung zu den Körben vorhanden. Hier wird Diskgolf gespielt.

Was ist Diskgolf?
Discgolf zählt im weitesten Sinne zu den Golfsportarten und wird daher nach ähnlichem Muster gespielt. Der Abwurf oder Drive auf einer Bahn wird von einem bestimmten Ort vorgenommen, alle weiteren Würfe erfolgen von dem Punkt, an dem die vorher geworfene Scheibe zum Liegen kam.

Für jeden Wurf kann eine andere Frisbee-Scheibe verwendet werden. Die für einen Durchgang mit mehreren Bahnen benötigten Würfe werden zum abschließenden Ergebnis addiert. Spielen mehrere Personen diesen sogenannten Kurs ab, so beginnt an einer Bahn der Spieler mit der niedrigsten Zahl an benötigten Würfen bei der vorhergehenden Bahn. Nach den Abwürfen spielt jeweils derjenige zuerst, dessen Scheibe am weitesten vom Korb entfernt liegt.

Was benötigt man, um mitzumachen?
Die Ausstattung muss - insbesondere zum "Schnuppern" - nicht mit riesigen Kosten verbunden sein. Ein paar Scheiben sind am Anfang völlig ausreichend. Im Prinzip kann schon mit den zu Freizeitzwecken im Handel angebotenen Frisbees gespielt werden, die man vielleicht vom letzten Strandurlaub kennt.

Es gibt jedoch eigens entwickelte Disc Golf-Scheiben, die verschiedene Flugeigenschaften für einzelne Spielsituation aufweisen. Flugweite, Flugkurve und sonstige EIgenschaften sind individuell verschieden. Golfdiscs haben ein höheres Gewicht, sind aerodynamischer und kleiner. Unterschieden wird zwischen Driver (Weitwurfscheibe für den ersten Wurf um eine möglichst hohe Weite zu erzielen), Midrange (Annäherungsscheibe für geringere Entfernungen) und Putter (für den Zielwurf). Die Disc Golf Scheiben sind kleiner als normale Frisbees und mit 150 bis 200g auch deutlich schwerer.

... mehr Informationen zu dieser Sportart findet man auf WIKIPEDIA

Karte zum "Weseruferpark" in Google Maps


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