Informationen im Umfeld ehrenamtlicher Tätigkeiten
Manchmal gibt es Unsicherheiten, Fragen oder auch Stolpersteine bei der Duchführung einer freiwilligen ehrenamtlichen Tätigkeit. Damit wir Niemanden alleine lassen müssen, haben wir hierfür einen Menüpunkt eingerichtet, unter dem wir - zumindest grundsätzliche aber bestimmt nicht unwichtige - Informationen zusammengestellt haben.

business 3167295 640Um böse überraschungen möglichst zu vermeiden, wird es nach allgemeiner Erfahrung in aller Regel besser sein, bestimmte Eckpunkte der Tätigkeit schon im Vorfeld offen anzusprechen. Es kann für beide Seiten bestimmt von Vorteil sein, wenn über die zukünftige Tätigkeit so weit wie möglich Klarheit besteht. 

Lieber vorher Klarheit schaffen und drüber sprechen, als sich später ärgern. Was man also möglichst vorher klären sollte ...


Einarbeitungsphase

  • wie lange sollen Sie täglich/wöchentlich arbeiten
  • gibt es jemanden, der Sie einarbeitet
  • welche Tätigkeiten sind zu verrichten und wie schwer sind die
  • wie lange dauert diese Phase

Arbeitsaufgaben

  • welche Aufgaben sind zu erledigen
  • welche Qualifikationen werden voraussgesetzt
  • welche Arbeitszeiten sind einzuhalten
  • gibt es Gestaltungsmöglichkeiten oder ist alles vorgeschrieben
  • wann und wobei gibt es Mitsprachemöglichkeiten
  • gibt es eine Aufgabenteilung mit Hauptberuflichen

Begleitung der Tätigkeiten

  • gibt es eine Begleitung oder ist man auf sich gestellt
  • wer macht die Begleitung und wie ist diese Ausgebildet
  • wie oft und in welcher Form gibt es Begleitung

Fortbildung / Schulung

  • welche Möglichkeiten gibt es
  • was wird an Kenntnissen erwartet
  • wer übernimmt ggf. die Kosten

Kostenerstattung

  • mit welchen Kosten muss man rechnen
  • gibt es eine Kostenerstattung und auf welche Weise erfolgt diese

Versicherungen

  • Fragen zu Haftpflicht
  • Fragen zu Unfall

Konflikt- / Streitregelungen

  • wie wird verfahren, wenn es zu Konklikten kommt
  • welche Unterstützung bekommt man dabei
  • wie und wann anwendbar

Sicherlich hängt es vom Einzelfall ab, wie intensiv man die Fragestellungen von beiden Seiten aus angeht. Schließlich will man die neue und eben freiwillige Zusammenarbeit nicht schon am ersten Tag unnütz belasten. Auch werden nicht immer alle Fragestellungen von Bedeutung sein. Mit etwas Augenmaß wird man aber den richtigen Weg finden, und vernüftig rübergebracht wird jeder Verständnis dafür haben, wenn man eben doch gern noch ewas mehr über Zusammenarbeit und Tätigkeit erfahren möchte.


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