Weiterhin Rammgeräusche, jetzt aus dem GVZ ...

machine 2840362 640Auch wenn es vielleicht noch nicht jede/r im Stadtteil gehört haben wird, aber es stellt sich weterhin die Frage, woher aktuell wieder die Rammgeräusche in Woltmershausen und Rablinghausen kommen. Pusdorf.Info hatte vor kurzem über Baugeräusche berichtet, die im Stadtteil an verschiedenen Stellen mehr oder weniger deutlich zu hören waren (siehe Beitrag im Archiv). Nach Informationen kamen diese Geräusche von Baumaßnahmen auf der gegenüberliegenden Weserseite und sind bereits abgeschlossen.

Nunmehr sind allerdings weiterhin Rammgeräusche zu hören, und es gab diesbezüglich verschiedene Anfragen an Pusdorf.Info. Da die Geräusche auch dieses Mal nicht ganz einfach zu lokalisieren waren und sind, wurden verschiedene Vermutungen zur Ursache im Stadtteil geäußert. Dabei wurde sogar über den Start der Arbeiten im Zusammenhang mit der Weserunterquerung von der A231 zur A27 spekuliert, doch das ist (leider?) noch nicht der Fall. Wir sind dem Thema jetzt gezielt nachgegangen und sind fündig geworden (siehe aktuelles Foto rechts).

Auf dem Gebiet des Güter-Verkehrszentrums (GVZ) wird recht umfassend gebaut und zwar fast schon kontinuierlich seit Jahren. Aktuell wird ein recht großes Grundstück in der Senator-Blase-Straße aufbereitet. Und wer die Zeit noch kennt, in der auf dem jetzigen Gebiet des Güter-Verkehrszentrums (GVZ) im Umfeld von Strom/Seehausen noch Kühe auf einer oft recht feuchten Weide standen, kann vermutlich auch nachvollziehen, dass ein nicht unerheblicher Aufwand getrieben werden muss, um Gebäude auf diesem bautechnisch oft recht unsicheren Untergrund zu errichten.

Nicht nur, dass erhebliche Mengen Sand zur Erhöhung des Grundes zur Baustelle transportiert und aufgeschüttet werden mussten, um aus dem Grundwasserbereich heraus zu kommen, werden nun auch noch Stahlrohre als Fundamentgründung in den Boden gerammt, die anschließend mit Beton gefüllt als Basis für die Aufbauten dienen. Damit sind, wie wohl kaum anders zu vermuten, mehr oder weniger weitreichende Baugeräusche verbunden, die leider zum Teil bis in die Wohngebiete, also auch nach Pusdorf, hineinreichen. Da teilweise mehrere Rammgeräte gleichzeitig zum Einsatz kommen, sind auch "Doppel. bzw. Mehrfachschläge" zu hören.

Wie lange diese Arbeiten zur Gründung noch dauern werden, konnte noch nicht herausgefunden werden (Stand 18.01.2020). Wir werden aber weiterhin über den Stand der Entwicklung berichten.

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