Sehnsucht
Kammermusik am Sonntagmorgen mit dramatischen Streichquartetten
Das nächste Konzert aus der Reihe Kammermusik am Sonntagmorgen lockt mit dramatischen Streichquartetten von Felix Mendelssohn Bartholdy und Edvard Grieg ins Tabakquartier. Gert Gondosch und Leila Hairova (Violine), Saori Yamada (Viola) und Caroline Villwock (Violoncello), alle aus den Reihen der Bremer Philharmoniker, freuen sich darauf, dem Publikum Werke vorzustellen, die voller jugendlicher Intensität sprühen wie bei Mendelssohn Bartholdy und wie bei Grieg mit nordischer Klangfarbigkeit begeistern.
Das Streichquartett g-Moll op. 27 ist Griegs einziges vollendetes Streichquartett. In einem Brief betonte er, dass dieses Quartett nicht „als Trivialität für schlichte Gemüter gedacht“ sei, vielmehr stehen die klangliche Weite, die Farben der Instrumente und der dramatische Verlauf der Fugen im Vordergrund. Die Schönheit und Schroffheit der norwegischen Natur stand Pate für das Werk. Kein Wunder also, dass es zu den expressivsten Werken der Romantik gezählt und es von Musikwissenschaftlern als eine der bemerkenswertesten Kompositionen der Kammermusik im 19. Jahrhundert hervorgehoben wird.
Als glühender Verehrer von Ludwig van Beethoven schrieb Felix Mendelssohn Bartholdy mit gerade mal 18 Jahren sein Streichquartett a-Moll op. 13, eines seiner bedeutendsten Frühwerke. Unmittelbar nachdem er 1827 vom Tod Beethovens gehört habe, soll er mit der Arbeit an diesem Quartett begonnen haben, in dem insbesondere ein chromatisches Thema heraussticht, das deutlich von Beethovens 7. Symphonie inspiriert zu sein scheint.
Eintrittskarten: 12 Euro; Kinder bis 14 Jahr frei. Eintrittskarten online über www.bremerphilharmoniker.de und über Nordwest Ticket (www.nordwest-ticket.de) buchbar sowie an der Tageskasse.
Mit der Reihe „Kammermusik am Sonntagmorgen“ begeistern die Musiker:innen der Bremer Philharmoniker bereits seit Jahren ihr festes Stammpublikum und locken stetig neue Kammermusikfans zum intensiven Erleben klassischer Musik zu ihren Konzerten ins Tabakquartier. Nahbar, in fast familiärer Atmosphäre werden dem Publikum nachhaltige Einblicke in das gemeinsame Musizieren gewährt. Nicht von ungefähr gehören diese Kammerkonzerte für viele Klassikbegeisterte zu den Sternstunden im Konzertkalender.
Halle 1 im Tabakquartier
Am Tabakquartier 10, 28197 Bremen

