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Halloween


Halloween hat sich auch in Deutschland längst zu einem festen Termin für Gespenster, Hexen, Vampire entwickelt. Doch was hat damit auf sich und wie und wo kann man mitmachen?


Das Wort leitet sich aus dem englisch-amerikanischen All Hallows Eve („aller Heiligen Abend“) ab und bezeichnet die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November, also Allerheiligen. Seine genauen Wurzeln liegen zwar im Dunkeln, werden aber oft sowohl auf keltische als auch auf christliche Traditionen zurückgeführt. Manche deuten Halloween auch als Fest des Übergangs vor den dunklen Wintermonaten. Häufig wird das auch auf das rund 2.000 Jahre alte keltische Fest Samhain zum Übergang von der Erntezeit zum Winter zurückgeführt. Dieses wird in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November gefeiert.  

Im katholischen Glauben gedenken die Menschen zu Allerheiligen am 1. November ihrer Heiligen, und dies wird von den Kirchen seit dem Jahr 835 immer am 1. November gefeiert. Naheliegende Erklärung wäre, dass Halloween aus der Verschmelzung beider Feiertage entstanden ist und sich von Irland über Nordamerika dann im 20. Jahrhundert wieder zurück nach Europa verbreitete. Populärer wurde das bunte Treiben diese Tradition insbesondere in der Anfangszeit vor allem durch die Gruselfilmserie "Halloween" (1978) und wohl auch besonders dadurch, dass seit den 1990er Jahren auch weil die Geschäftswelt es für sich entdeckte.

Wie wird Halloween gefeiert?
Aus den USA kommt der Brauch, dass Kinder verkleidet von Haus zu Haus ziehen und mit dem Spruch "trick or treat" Schabernack androhen, falls sie keine Süßigkeiten bekommen. In Deutschland klingeln Kinder mit der Forderung "Süßes oder Saures". Auf Halloween-Partys verkleiden sich auch Erwachsene möglichst gruselig. Dass Kürbisse ausgehöhlt, zu Fratzen geschnitzt und beleuchtet werden, geht vermutlich auf eine irische Legende zurück: Ein böser Hufschmied namens Jack fand nach seinem Tod keine Aufnahme in den Himmel. Doch auch den Satan hatte der Halunke ausgetrickst, so dass dieser keinen Zugriff auf seine Seele bekam. So blieb ihm nur ein Stück glühender Kohle, das er in eine ausgehöhlte Rübe legte. Mit dieser Lampe soll er noch heute durch die kalten Nächte irren. Mit ähnlichen Lichtern, so heißt es, erinnerten die Iren in der dunklen Jahreszeit an das Schicksal des Hufschmieds. Und da die Rübe in Nordamerika nicht heimisch war, stießen die Neuankömmlinge als Ersatz auf den Kürbis.


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