pusdorf.info – Totensonntag
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Totensonntag

Der Totensonntag ist ein christlicher Gedenktag, der in vielen protestantischen Kirchen und in einigen katholischen Gemeinden immer eine Woche vor dem ersten Adventssonntag begangen wird. Auch als Ewigkeitssonntag oder Gedächtnisssonntag benannt, besteht die Bedeutung im Wesentlichen darin, an die Verstorbenen zu erinnern, seien es die persönlichen Angehörigen, Freunde oder all jene, die in der Vergangenheit verstorben sind.

Dieser Gedenktag ist zwar kein gesetzlicher Feiertag, bildet nach Allerheiligen, Allerseelen und dem Volkstrauertag aber den Abschluss von Gedenktagen im November. Im Fokus stehen an diesem Tage das Gedenken an die Toten und die Trauerarbeit. Friedhöfe sind dann oft stärker besucht, da viele Menschen die Gräber ihrer Verstorbenen besuchen, um Blumen niederzulegen und Kerzen anzuzünden. In den Gottesdiensten werden zudem oft spezielle Fürbitten für die Verstorbenen gesprochen, um ihrer zu gedenken. Auch konfessionslose Menschen nehmen diesen Feiertag nicht selten zum Anlass, sich an ihre Verstorbenen zu erinnern und die Gräber mit Trauergestecken oder anderem Grabschmuck zu verzieren.

Die Kirche selber spricht an dieser Stelle lieber vom Ewigkeitssonntag und nimmt damit Bezug auf den Glauben der Auferstehung sowie ein ewiges Leben. Die historischen Wurzeln des Totensonntags sind in der Reformationszeit des 16. Jahrhundert zu finden. Der Gedenktag wurde eingeführt, um dem katholischen Allerseelentag eine protestantische Entsprechung zu geben. Aus Respekt vor den Toten sowie deren Angehörigen und um eine ruhige und besinnliche Atmosphäre zu gewährleisten sind an diesem Tag in Deutschland Unterhaltungsveranstaltungen, wie öffentliche Konzerte oder Tanzveranstaltungen in der Regel verboten oder zumindest eingeschränkt.

Weitere Informationen zum Totensonntag in einem Beitrag des NDR ...


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